Montag, 7. Mai 2012

//Päng!//




An Zeitschriften mangelt es auf dem hiesigen Markt nun wirklich nicht - aber wieviele davon sind wirklich lesenswert, inhaltlich wertvoll und ihr Geld wert? Eben.

Nun sehe ich ein Licht am Ende des Tunnels, sozusagen, denn vergangene Woche stolperte ich im "Glücklich am Park" über das "Päng!"-Magazin aus Stuttgart. Das Konzept für das Heft entstand im Rahmen der Abschluss-Arbeit von einer Dame namens Josephine und soll nun regelmäßig auf den Markt kommen.

Überzeugend ist bei Päng! eigentlich alles: Das handliche Format (in Berlin tendieren Magazinmacher in letzter Zeit vermehrt zu völlig unhandlichen Formaten), das chlorfrei gebleichte Papier, die wunderhübschen Illustrationen und allen voran natürlich die Auswahl der Themen.

Seitenweise Schmink-Anleitungen und die immer gleichen Tipps für die perfekte Bikini-Figur? Fehlanzeige, zum Glück. Stattdessen unter anderem ein Interview mit einer passionierten Sammlerin von Vintage-Möbeln, einem charmant-verrückten Verfechter der offenen Beziehung, ein Bericht zweier Menschen, die tatsächlich auf einem Einrad über die Alpen gefahren sind. Dazu hilfreiche Anleitungen für die Fahrradreparatur, den Bau eines Baumhauses und einem nicht ganz jugendfreien "Papertoy".

Klingt gut? Klingt gut und ist spitze, möchte ich an dieser Stelle betonen, ohne dass ich von den Machern des Magazins dafür bezahlt werde. Für 6 Euro seid ihr dabei, vorausgesetzt ihr befindet euch in der Nähe einer der Verkaufsstellen (oder bestellt es online). 

Kommentare:

Ilmarie hat gesagt…

Ich habe es auch hier liegen und bin vom ersten Eindruck her schon schwer begeistert!
Vor allem neben The Weekender und dem FROH Magazin auch mal wieder etwas tolles diesbezüglich aus deutschen Landen.

Christoph W. hat gesagt…

Optisch erinnert mich das sehr an MUH...

Fräulein Julia hat gesagt…

@Christoph - stimmt. MUH ist auch ein schönes Magazin, allerdings kann ich als Nicht-Bayerin wenig damit anfangen.

Anonym hat gesagt…

direkt auch mal vorbestellt. klingt interessant :)

Christoph W. hat gesagt…

Schon für mich als Franken ist MUH teilweise zu altbayerisch ausgelegt :-).

Marla Stromponsky hat gesagt…

Das bestell ich mir gleich;) Klingt für mich nach einem ähnlichen Konzept wie das Weekender-Magazin. Das ich ganz hervorragend finde.

mona hat gesagt…

Ich habs auch gelesen und bin begeistert!