Mittwoch, 11. April 2012

//Drei unbeschwerte Tage//


Max Kersting, aus der Reihe "Drei unbeschwerte Tage", Marker auf Fotografien, versch. Formate, 2011

Weil sie bei den einen ein warmes, gleichmäßiges Wohlgefühl" bei anderen eher "stille, nervöse Lacher" auslösen, sind die Arbeiten von Max Kersting ausschließlich für drei "unbeschwerte" Tage in der Galerie pavlov's dog in Berlin zu sehen, hieß es in der Pressemitteilung.

Was Kersting macht? Achja: Er sammelt alte Fotografien und bemalt, bekritzelt, beschriftet sie mit Worten, die dem Gezeigten eine völlig neue Bedeutung verpassen. Oder dem Betrachter so oder so in den Sinn gekommen wären, weil das auf Fotopapier festgehaltene Ereignis in der (ganz ohne Hilfe von Instagram entstandenen) Sepia-verfärbten Rückblende irgendwie abstrus wirkt.

Die Vernissage findet am Donnerstag, 12.April ab 19 Uhr statt, dann geht es weiter bis Samstag. Als grandios-kurioses Finale wird Herr Kersting zudem am Samstag um 17 Uhr live vor Ort absolut authentisch eine seiner Fotografien übermalen. Ein historischer Moment, den man nicht verpassen sollte, wie ich finde! Es gibt auch Musik, übrigens.

UPDATE: Wegen erstaunlich überragend großer Nachfrage wurde die Ausstellung bis zum 28. April verlängert!

Kommentare:

Julia hat gesagt…

Super Bilder und schöner Blog!
Kannst ja mal bei mir vorbeischauen, wenn du magst!
Liebe Grüße,
Julia

http://zeiterscheinung.blogspot.de/

Marla Stromponsky hat gesagt…

Ich habe deinen Blog kürzlich entdeckt und bin sehr angetan!Und habe auch gleich eine Frage:Ich kann nicht so richtig den Finger darauf legen, aber wurde der Herr nicht auch vor kurzem im ZEIT Magazin gefeatured? Oder dem SZ-Magazin? Wenn mein Gedächtnis nur nicht so ein Sieb wäre.

Fräulein Julia hat gesagt…

Hallo Marla - jetzt oute ich mich: Ich lese weder das ZEIT noch das SZ Magazin (regelmäßig), kann dir in dieser Hinsicht also nicht weiterhelfen. Aber vielleicht findest du ja Infos auf seiner Homepage?