Sonntag, 9. Oktober 2011

Völlerei, dein Name ist Anuga





Wagenradgroße Käselaibe, Fruchtmus in Tüten, frittierte Gemüsechips und veganges Bio-Eis: Auf der Anuga gibt es nichts, was es nicht gibt. Im Auftrag meiner ehemaligen Redaktion habe ich mich an diesem Samstag deshalb gleich durch alle elf Hallen der Koelnmesse gefuttert und Bekanntschaft mit äußerst kalorienreichen und umso schmackhafteren Speisen gemacht.

Relativ neu auf dem deutschen Markt sind zum Beispiel die Suppen von yesplease, die bereits fertig gekocht in vereinzelten Kühlregalen zu finden sind und mit Kreationen wie "Spinatsuppe mit Bergkäse und Petersilie" eine nette Alternative zum langweiligen Kantinenfutter bieten (und in England schon seit Jahren an der Tagesordnung sind).

Weniger neu, aber immer wieder lecker und von mir geliebt sind Smoothies: Bei den Jungs von Proviant, die ihre Fruchtbomben in einer kleinen Küche in Berlin-Kreuzberg mixen, durfte ich den "Grashüpfer" probieren, der aus Weizengras, Kiwi und Limette besteht und so schön bitter-süß auf der Zunge kribbelt. Von den "Dreh & Trink"-Fläschchen - erinnert ihr euch noch?! - habe ich dann aber doch lieber die Finger gelassen, trotz beharrlicher Überredungsversuche der Vertreter...

Gluttony, thy name is Anuga...

Kommentare:

FeeMail hat gesagt…

Wie konntest du Dreh&Trink nur ignorieren. Frevel :)!

Fräulein Julia hat gesagt…

Es war ganz am Ende meiner Runde, es war nirgendwo mehr Platz für Essen und Trinken. Und schon gar nicht für so einen künstlichen Kram ;)