Montag, 18. Oktober 2010

Bierdeckelkunst


Was passt alles auf einen Bierdeckel? Ein Kölschglas, soviel ist klar. Aber wieviel Kunst passt auf diese kleinen runden Dinger aus Pappe, die in Bars gerne in winzige Einzelteilchen zerpflückt und angekokelt werden, um Nervosität zu überspielen? Ganze Gemälde? Eine Skulptur? Ein Holzschnitt?

Dieser Frage hat sich die Kölner Graphikwerkstatt angenommen, die am kommenden Freitag, 22. Oktober ab 20 Uhr zur Vernissage der Ausstellung „Ø 107 mm - der Bierdeckel“ einlädt. 40 Künstler und Künstlerinnen durften sich auf den kleinen, 600 Gramm schweren und 1,4mm dicken Dingern mit absoluter künstlerischer Freiheit verewigen. Was alles dabei herausgekommen ist – wer weiß das schon? Der Eintritt ist frei.

Kommentare:

Christoph hat gesagt…

Wurde jetzt kurz stutzig, als ich von "600 Gramm schweren" Bierdeckeln las.

Kann das sein? Selbst 60 Gramm kommen mir noch recht schwer vor...

Fräulein Julia hat gesagt…

Haha, ohje. Hier habe ich offenbar das Mitdenken vergessen! Gemeint waren - so steht es auf der Seite - 600 Gramm pro Quadratmeter.

Christoph hat gesagt…

Ah so, dann ist ja alles klar.

Wobei, so ein extra schwerer Bierdeckel hätte auch seine Vorteile. Zum Beispiel würde er bei widigem Wetter im Biergarten nicht gleich wegfliegen, wenn man das Glas anhebt.

Roboti und da Höm hat gesagt…

Hab soeben deinen Blog entdeckt und ihn soeben auf die Liste meiner Favoriten gesetzt.
LG aus Österreich (dem Land der Bierdeckel)
Stephie von Roboti liebt