Dienstag, 16. März 2010

Tischlein deck dich.



Wer von euch kennt das nicht: Da vergisst man ein Stück Obst/Gemüse/eine offene Packung Sahne etc. im Kühlschrank - und ein paar Wochen später schreit es flaumig und vorwurfsvoll aus der hintersten Ecke: "Hey, ich bin auch noch hier!" Alles klar, danke für den Hinweis, dann schnell weg damit in den Mülleimer. Klingt eklig?

Aber das war mein erster Gedanke, als ich die Einladung zur Vernissage der Ausstellung "Der gedeckte Tisch" im Museum für verwandte Kunst öffnete. Nicht, weil bei uns hauptsächlich verschimmeltes auf den Tisch kommt - natürlich nicht! - sondern weil neben der ersten teilnehmenden Künstlerin, in diesem Falle Thea Block, der Titel "Verwesung" stand. Und siehe da: Frau Block beschäftigt sich tatsächlich mit Vorliebe mit pelzigem Schimmel, sei es fotografisch oder malerisch. Gut, jedem das Seine.

Natürlich geht es im Rest des kleinen "Museums" etwas harmloser zu. Acht weitere Künstler und Künstlerinnen haben sich mit dem Thema beschäftigt und ihre Ideen mittels Pappmachè, Keramik, Liebesperlen und fliegenden Tassen zum Ausdruck gebracht. Klingt doch nett!

Los geht es am 25. März um 18 Uhr mit der Vernissage, bei der die Besucher auch etwas kleines zu essen bekommen (hoffentlich etwas lange haltbares!), dann geht es weiter bis zum 11. Juli. Der Eintritt ist frei.

Kommentare:

Tony hat gesagt…

klingt gut.
danke für den tipp :)
im übrigen, schöner blog ...

smilla hat gesagt…

sag ich ja... :-)

Fräulein Julia hat gesagt…

Hehe, danke ihr Beiden!